Eiserne Türmchenuhr

Nur 3 Federzuguhren ganz aus Eisen haben sich aus dem 16. Jh erhalten - bei allen anderen bestehen die Gehäuse aus Messing oder selten aus Holz. Ob dies den Verhältnissen der ursprünglichen Herstellung entspricht oder der selektiven Erhaltung der prächtigeren vergoldeten Messing-Gehäuse geschuldet ist, ist unklar.

 

Diese Türmchenuhr zeigt unter dem Zifferblatt ein Gemälde der Nürnberger Burg im Bauzustand zwischen 1495 und 1562. Wohl Nürnberg, um 1510 - 1540.

 

Die beiden anderen eisernen Federzuguhren befinden sich im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg (um 1500) und im Kunsthistorischen Museum, Wien (1545).

 

 

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